Mit dem Advent stehen wir auf der Schwelle zu einer anderen Zeit. Türen öffnen sich, neue Horizonte lassen sich sehen. Der Himmel kommt auf die Erde. Sehnsucht lässt neuen Spielraum spüren: Das Leben ist reich. Wunderbar und schwer zwischen Abend und Morgen, tiefsinnig und leichtgängig zwischen Abschied und Ankunft, zwischen Loslassen und Umarmen.

Ich lade Sie ein, den Advent als Besinnung zu gestalten und die Weihnachtszeit als Fest der Liebe und des Friedens zu erleben. Vielleicht sogar jeden Tag für ein paar Minuten.

. Finden Sie einen Ort, an dem Sie zu Ruhe kommen können.
. Wählen Sie eine Zeit, in der Sie ungestört sind.
. Nehmen Sie eine Haltung an, die Ihnen gut tut.
. Ein regelmäßiger Ablauf erleichtert die Besinnung, vielleicht so:
1 Beginn – Zur Ruhe kommen. Mehrmals langsam tief ein- und ausatmen.
2 Vor Gott kommen mit einem Gebet.
3 Nachdenken und einen Gedanken aufschreiben.
4 Das „Vater unser“ sprechen.
5 Schluss – Ein Adventslied, später ein Weihnachtslied, aus dem Gesangbuch singen.

Vorschlag für ein Anfangsgebet:
Gott umgibt mich. Gott ist da.
In meinen Gedanken.
Im Schlaf, im Wachen.
In meiner Hoffnung, in meiner Sehnsucht.
Gott umgib mich in diesem Moment. Amen.

Vorschläge zum Nachdenken:
1. Adventswoche: Welche Spielräume möchte ich (wieder) neu gewinnen?
2. Adventswoche: Wo erfahre ich Schutz in meinem Leben?
3. Adventswoche: Wofür kann ich mich begeistern
4. Adventswoche: Was kann ich dankbar weitergeben?
Weihnachtswoche: Was bedeutet für mich Frieden auf Erden?
Epiphaniaszeit: Was ist das Evangelium für mich?

Ich wünsche Ihnen allen und uns gemeinsam eine gesegnete Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest und ein helles neues Jahr.

Ich grüße Sie herzlich,
Ihr Eckart Warner

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